#1 Charaktere: Die Außerirdischen von Autor 07.10.2013 16:55

Ich möchte einmal anfangen, hier eine Übersicht der Eigenschaften der Außerirdischen aufzulisten und diese zu beschreiben.

Als Erstes einmal das physische Äußere:

- Die Größe: Ich gehe einmal von einer ähnlichen Größe wie Menschen aus, vermutlich im Bereich knapp über einem Meter, aus einem ganz praktischen realistsichen Grund: Planeten auf denen die Entstehung von Leben möglich ist, haben eine ähnliche Größe wie die Erde und damit dieselbe Schwerkraft, deutlich größere Geschöpfe sind dadurch gar nicht möglich, da diese aufgrund der Schwerkraft nicht bewegungsfähig wären. Kleinere Wesen wären die andere Alternative, doch eine Spezies muss zur Beherschung der Raumfahrt ja erstmal die Möglichkeit haben, die eigene Natur zu beherschen und sich womöglich an die Spitze der Nahrungskette stellen. Wären Ameisen die größten Lebewesen auf der Erde könnte man diese Fähigkeiten vielleicht auch ihnen zusprechen, doch von dieser Größe aus in den Weltraum? Das erscheint mir über solche Entfernungen doch erstmal unrealistisch. Daher fällt die Größe der Außerirdischen zwar sehr klassisch aus, aber aus logischen Gründen.
(Kleine Anmerkung: Ein Meter der Außerirdischen ist so viel wie 130 Centimeter unseres Messsystems, das ist genau die Distanz zwischen 2 ihrer Gliedmaßen)

- Die Körperform: Wir sind durch die Säugetiere auf der Erde sehr auf sehr auf humanoide Formen fixiert, bestehend aus Rumpf, Gliedmaßen und Kopf. Das scheint sich hier auf der Erde durchgesetzt zu haben, ich möchte allerdings von der Standardform mit Beinen und Armen abweichen. Unsere Außerirdischen werden deshalb einen zylinderförmigen Körper haben (denken Sie an ein Rad, nur ohne das Loch in der Mitte), an dessen Außenseite 3 mehr oder weniger rechteckige Gliedmaßen abstehen. Die Außerirdischen können daher auf 2 Gliedmaßen stehen, während das dritte nach oben absteht. Zur Fortbewegung ermöglicht diese Körperform das Rollen, da es ein Rad mit 3 Gliedmaßen ist, die sich sozusagen drehen. Diese 3 Gliedmaßen teilen sich an ihren Enden in 2 auf- und zuklappbare Enden, die ihnen so das Greifen von Gegenständen ermöglichen. Unten finden Sie ein Foto als Anhang, bitte klicken Sie einmal drauf um das vollständige Bild zu sehen, das verdeutlicht meine Beschreibung etwas (Die Fläche in der Mitte ist rund, ich wollte nur das Loch verdecken).
Detail: Wenn sie von genug Druck getroffen werden (großes Kaliber von Gewehren) fallen die Außerirdischen um, aufgrund ihrer Körperform sind sie nicht in der Lage, sich danach selbsständig wieder aufzurichten.

- Das Körpermaterial: Sollte etwas härter sein als Haut, man denke an einen weichen Kunststoff bzw. Chitin. Resistent gegen Gewehrkugeln, aber hitzeempfindlich.

- Orte der wichtigsten Organe: Ich gehe hier mal von dem Menschen ähnlichen Körperfunktionen aus; Das Wesen atmet und benötigt Nahrung. Das Gehirn sitzt in der Mitte des Zylinders, also die zentralste Lage im Körper. Drum herum liegt die Pumpe des Blutkreislaufs, das menschliche Herz. Die Ausserirdischen haben keine Knochen, sondern werden allein durch ihr starre Haut in Form gehalten. Den restlichen Platz des Zylinders nehmen Magen, Verdauunsgtrakt und Lunge ein. In den 3 Gliedmaßen befinden sich dann Muskeln, Venen sowie Luft- und Speiseröhren. Diese münden in eine Öffnung (der Mund), die zwischen den Klappen an den Enden der Gliedmaßen liegt. Dort gelangt sowohl Luft als auch Nahrung in den Körper und wird auch dort wieder ausgeschieden. Kehren wir nun zu den zwei seitlichen runden Flächen des Zylinders zurück: In der Mitte befindet sich auf beiden Seiten jeweils ein Auge. Auf der restlichen seitlichen Fläche ist ein Farbfeld: Durch die verschiedenen dort auftauchenden Farben kommunizieren die Außerirdsichen miteinander, die Farben auf der seitlichen Kreisfläche spiegeln ihre Gedanken. Menschen haben 5 Sinne, weshalb diese nicht mal etwas verändern? Unsere Wesen haben weder Hör-, noch Sprachfähigkeiten.

#2 RE: Charaktere: Die Außerirdischen von Autor 10.10.2013 12:21

Soviel zum physischen Körper der Außerirdischen, nun gehe ich über zu meiner Vorstellung ihrer Gesellschaft und ihres Verhaltens:

Die gesamte Gesellschaft ist absolut strikt durchorganisiert. Alles was getan wird ist festgelegt, diese gesamten Gesetze finden sich in einem Farbmuster auf einem bestimmten Fleck der Farbflächen auf den Körpern von jedem. Es gibt keinen Platz für Kreativität und Vielfalt, alle folgen punktgenau dem vorgeschriebenen Plan und befolgen die von oben kommenden Befehle. Ein Hinterfragen von Sinnhaftigkeit existiert nicht, die Außerirdischen sind nicht mehr als die Ausführer eines Plans, ohne selbst irgendwelche abweichenden Gedanken dazu zu besitzen. Alles was festgelegt ist wird gemacht, ohne dass eigene persönliche Positionen existieren. Die Außerirdischen haben keine Reflexion über richtig oder falsch, sie befolgen das vorgegebene Gesetz ohne Hinterfragen. Da es an der Fähigkeit außerhalb des Standards zu denken mangelt, gibt es keine abweichenden Meinungen.
Daher handeln die Außerirdischen als eine Einheit nach einem absolut strikt festgelegten Plan ohne Reflexion über darüber Hinausgehendes.

In der Hierarchie der Außerirdischen gibt es 2 Schichten: Die Alphas und die Betas. Bei der Geburt findet ein Test statt, der die verschiedenen Klassen zuteilt. Die Betas sind nicht mehr als Dienstpersonal für die Alphas, sie gelten als absolut wertlos. Den Alphas bleiben anspruchsvollere leitende Aufgaben, sie sind in der Gesellschaft als vollwertige Mitglieder anerkannt. (Hinweis zur Verteilung der Aufgaben: Die der Alphas erfordern eine Rückmeldung, die der Betas nicht.) Zwischen den beiden Kasten gibt es keine Vermischung, außer der Weitergabe von Befehlen erfolgt auch keine Kommunikation. Die Außerirdischen sind außerdem so weit, dass es keine anderen lebenden Organismen mehr bei ihnen gibt, daher dienen die Betas auch als Nahrung. Eine Ernährung ausschließlich von der eigenen Spezies ist für die Außerirdischen allerdings nicht besonders gesund, und das wissen sie.

Strategien zum Überfall auf die Erde und Einstellung zu den Menschen:
Die Außerirdischen sind in der Lage, sich in eine todesähnliche Starre zu versetzen, damit haben sie die Ewigkeiten dauernde Reise von ihrem Heimatplaneten zur Erde überstanden. Sie haben kein Interesse an einer Kontaktaufnahme, noch interessieren sie sich an einer Analyse der menschlichen Zivilisation unf Kultur, sie befolgen stur ihren Plan ohne auf den Gegner einzugehen oder Informationen zu sammeln und zu verwerten.
Zu ihrer Besatzungsstrategie:
Die Außerirdischen kommen in kugelförmigen Raumschiffen, jedes hat ein Durchmesser von 187,2 Metern und 108 Besatzungsmitgliedern. Die Raumschiffe besitzen nur eine einzige Waffe, den Impulsstrahler. Er löscht alles aus, was sich unter ihm befindet, und schafft so eine gleichmäßige Mulde zur Landung. Er funktioniert durch Verdampfung, alles in Reichweite wird so hoch erhitzt, dass es nicht mehr fest bleibt und verschwindet.
Die Außerirdischen landen erstmal nur in eher geringer Zahl an bestimmten Punkten, nämlich den Orten mit der größten Bevölkerungsdichte. Um ungefähr eine Idee dieser Orte zu bekommen, werfen Sie einen Blick auf die folgende Karte. Die dürfte das in etwas illustrieren, nur mit ein paar Standorten mehr in Europa und der US-Ostküste.

In jeder dieser Metropolregionen landet zunächst ein Raumschiff, weitere schweben darüber und stehen sozusagen Schlange. Wenn die umliegenden Flächen von den Erstlandern eimmal geleert und freigemacht wurden landen die Nachfolger daneben. Jedes Raumschiff landet in der Mitte eines 2.433.600 m2 (1 km2 der Außerirdischen) großen Gebiets, alle folgenden breiten sich also in einem Gittermuster um das erste herum aus (Siehe den Anhang mit dem Bild zur Erklärung). So besetzen die Außeriridischen nach und nach immer größere Teile der Erde, das ist der Plan.
Zur Rechnung: Insgesamt soll es 36 Millionen dieser Raumschiffe geben, ja, die gesamte bevölkerte Erde soll besetzt werden. Einmal zum Vergleich: Die Streitkräfte aller Nationen der Erde zusammen ist in etwa 20 Millionen Mann stark, wobei das letzte Viertel stark zersplittert ist.

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